
12 November 2024
Viele Länder investieren stark in den Kampf gegen Antibiotikaresistenzen, die Schweiz hinkt hinterher. Das muss sich ändern.
1928 entdeckte Alexander Fleming das Penicillin – ein Wendepunkt in der Geschichte. Plötzlich konnten Menschen geheilt werden, die vorher an einfachen Wundinfektionen gestorben waren. Heute, fast 100 Jahre später, stehen wir vor einem riesigen Problem: Immer mehr Keime werden resistent und die Antibiotika wirkungslos. Das hat tödliche Folgen: Jährlich sterben 4,95 Millionen Menschen weltweit aufgrund von Antibiotikaresistenzen – mehr als an Malaria oder Aids. Auch in der Schweiz zählt man jährlich 300 Tote, Tendenz steigend.